Hier entsteht in Kürze die Homepage zum Buch Software Defined Radio-Systeme für die Telemetrie.
Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Simulationsbeispiele

Die Simulationsbeispiele zum Buch können Sie bereits herunterladen:

Download der ZIP-Datei mit den Simulationsbeispielen (10.2 MB)

Die Simulationsbeispiele können auf PCs mit Microsoft Windows unter MathWorks Matlab oder unter GNU Octave (Version >= 4.2.x) verwendet werden. Auf PCs mit Linux (z.B. Ubuntu) steht der volle Umfang der Beispiele nur unter GNU Octave zur Verfügung. Hier bestehen Einschränkungen bezüglich der mex-Funktionen, die wir nur für GNU Octave unter Ubuntu 16.04 bereitstellen. Nutzern von Linux empfehlen wir deshalb, die weiter unten beschriebene virtuelle Maschine zu benutzen.

GNU Octave finden Sie hier.

Beispiele für RTL-SDR-kompatible USB-Miniaturempfänger

Der Betrieb von RTL-SDR-kompatiblen USB-Miniaturempfängern mit der mex-Funktion mexrtlsdr ist ohne größeren Aufwand nur unter Microsoft Windows möglich. Dazu müssen Sie mit dem in den Beispielen enthaltenen Programm zadig-2.3.exe den WinUSB-Treiber für den den Empfänger installieren. Eine Anleitung dazu finden Sie hier. Nutzer von Microsoft Windows 10 machen jedoch sporadisch immer wieder die Erfahrung, dass Sie den Treiber nicht installieren können oder dass der Empfänger trotz erfolgreicher Installation nicht angesprochen werden kann. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, empfehlen wir, die weiter unten beschriebene virtuelle Maschine zu benutzen. Nutzer von Linux müssen auf jeden Fall die virtuelle Maschine benutzen. Falls Sie noch keinen Empfänger haben, empfehlen wir die Produkte der Firma NooElec, z.B. den NooElec NESDR Mini 2+.

Wenn Sie unter Microsoft Windows den WinUSB-Treiber installiert haben, rufen Sie unter Matlab oder Octave die Funktion rcv_broadcast auf, die einen FM-Rundfunkempfang ermöglicht. Die voreingestelle Empfangsfrequenz von 99.8 MHz ist bei Ihnen möglicherweise nicht belegt, so dass Sie nur Rauschen hören und sehen, es geht aber zunächst nur darum, dass die Funktion läuft. Sie stoppen die Funktion durch Schließen des Anzeigefensters. Danach ermitteln Sie die Sendefrequenz eines starken FM-Rundfunksenders in Ihrer Umgebung, setzen diese Frequenz in der Funktion rcv_broadcast in der Variablen center_frequency (Zeile 24) und starten die Funktion erneut. Zur Suche nach einem starken FM-Rundfunksender können Sie auch die Funktion rcv_scan_broadcast aufrufen, die ein Spektrum des FM-Rundfunkbands (88...108 MHz) erstellt. Diese Funktion läuft aber nicht auf allen PCs störungsfrei. Beim ersten Durchlauf durch das Band, der etwa 10 bis 20 Sekunden dauert, wird der passende Wert für die Verstärkungseinstellung des Empfängers ermittelt; dabei kann die Anzeige noch leer bleiben, wenn die Empfangsbedingungen ungünstig sind. Danach sollte das Spektrum zu sehen sein.

Virtuelle Maschine

Die virtuelle Maschine haben wir mit der Software VMware erstellt. Zum Betrieb müssen Sie den VMware Workstation Player installieren. Anschließend laden Sie die virtuelle Maschine für Ihr System herunter:

Selbstentpackendes 7-Zip-Archiv für Windows (SDR.exe, 1.09 GB)

7-Zip-Archiv für Linux (SDR.7z, 1.09 GB)

Zur Inbetriebnahme nach dem Download sind folgende Schritte erforderlich:

Senden mit der Smart Watch TI EZ430-Chronos

Besonders interessant wird die Sache, wenn man nicht nur empfangen, sondern auch senden kann. Auch dazu gibt es eine preiswerte Möglichkeit: die Smart Watch EZ430-Chronos von Texas Instruments. Das Uhrenmodul kann dem Gehäuse entnommen und über einen Adapter an eine USB-Schnittstelle angeschlossen werden. Mit Hilfe der Software SmartRF Studio kann das Modul parametriert und als Sender im Bereich von 868 MHz eingesetzt werden. Eine Portion Experimentierfreude müssen Sie dazu allerdings mitbringen. Das nachfolgend verlinkte Video erläutert die ersten Schritte. Wenn Sie zur Parametrierung im SmartRF Studio den Menüpunkt File/Open Cfg wählen, die Datei ti_ez430_chronos_config.xml laden und den Sender starten, müssten Sie das Signal mit der Funktion rcv_chronos empfangen können. Dazu muss allerdings die Empfangsfrequenz im Kopf der Funktion relativ genau eingestellt werden. Das erfordert in der Regel ein paar Versuche mit jeweils um etwa +/- 5 kHz angepasster Empfangsfrequenz. Alternativ können Sie die oben genannte Funktion rcv_broadcast zur Ermittlung der exakten Empfangsfrequenz verwenden, indem Sie die Empfangsfrequenz in der Variablen center_frequency (Zeile 24) auf den Sollwert 868 MHz einstellen und die Frequenzabweichung des Signals aus dem angezeigten Spektrum ablesen.

Bezugsquelle: EZ430-Chronos-868
Einführungsvideo: EZ430-Chronos - Disassembly and Assembly